Das CEWE Fotobuch ist da!


Und weiter geht’s mit dem trnd-Test. Ich habe heute nämlich mein Cewe Fotobuch bekommen. Eigentlich wär es schon gestern angekommen, aber ich war nicht da und musste es dann heute bei der Post abholen. Ich hätte auch nicht gedacht, dass es sich bei dem was ich abholen soll, schon um das Cewe-Produkt handelt. Die Bestellung ist ja erst am Wochenende rausgegangen. Druck und Lieferung gehen aber scheinbar ziemlich schnell.

Ich habe vor kurzem einen Link bekommen, wo Fotobücher getestet und die 10 besten Bücher verglichen wurden. Wen dies interessiert, hier ist der Link: http://www.focus.de/digital/computer/chip-exklusiv/tid-21026/fotobuecher-zehn-anbieter-im-test_aid_591091.html
Zuerst war ich etwas enttäuscht, dass CEWE nicht unter den 10 Besten ist. Dann bekam ich etwas Angst, weil es auch an den besten Büchern einige Mängel gab. Und da ich ja dachte, dass Cewe nicht unter den besten ist, habe ich mich gefragt, welche Mängel dann erst mein Buch haben wird. Beim genaueren Durchlesen stellte sich dann aber heraus, dass es sich beim Testsieger „Pixum“ um ein Cewe-Fotobuch handelt. Wer hätte das gedacht? Da hab ich mir ja völlig umsonst Sorgen gemacht! ^^ Nachdem ich das gelesen hatte, habe ich mir übrigens mal die Software von Pixum runtergeladen, um zu gucken, ob es da einen Unterschied zur Cewe-Software gibt. Aber die Softwares sind vom Design und den Funtionen identisch.

Testsieger hin oder her, mein Fotobuch wurde  trotzdem genau unter die Lupe genommen. Auf den ersten Blick fand ich keine Mängel. Die Bilder wurden genau so angeordnet, wie ich sie am PC zusammengestellt hatte und es wurde auch an den Rändern nichts abgeschnitten. Ich war etwas überrascht, dass das Buch so schmal ist. Fotobücher sind ja sonst schon dick, wenn noch nicht mal Bilder eingeklebt sind. Aber dieses ist trotz Hardcover-Umschlag nicht mal 1 cm dick. Aber so nimmt es wenigstens nicht viel Platz weg. Man könnte das Fotobuch aber auch hochkant ins Regal stellen. Durch das mit Fotos gestaltete Cover wäre es auf jeden Fall ein Hingucker.
Auch das Innere des Buches kann sich sehen lassen. Die Bilder sind so scharf wie auf dem PC und in leuchtenden Farben. Selbst Fotos, die eingescannt waren, sehen in dem Buch richtig professionell aus. Die Seiten bestehen aus glattem, festen Papier und man sieht trotzdem nicht jeden Fingerabdruck, wie auf Fotopapier.
Allerdings gab es auf ein paar Fotos doch ein paar Mängel. Auf manchen Bildern gab es kleine helle Flecken, die auf den Originalbildern nicht waren. An sich sind die Flecken so klein, dass sie kaum auffallen würden, aber bei einem Bild ist so ein weißer Fleck z. B. auf der Wange von einem Gesicht und da es sich um eine Nahaufnahme handelt, ist dieser Fleck schon ziemlich auffällig. Ich vermute mal, dass diese Mängel durch den Druck verursacht wurden. Und sie sind glücklicherweise auch nur auf zwei, drei Bildern. Dann habe ich noch einen Mängel entdeckt, der allerdings durch die „automatische Bildkorrektur“ der Software hervorgerufen wurde. Ich hatte ja schon im letzten Bericht über die Software berichtet, dass durch die Rote-Augen-Korrektur manchmal schwarze Flecken auf dem Bild auftreten. Und bei einem Foto (dass ich nicht bearbeitet hatte) habe ich solche schwarzen Flecke um die Augen auch entdeckt. Damit ihr euch das besser vorstellen könnt, gibts hier mal ein Vorher-Nachher-Bild (bzw. Original und bearbeitet):


Es ist nicht sehr groß, aber ich denke man kann erkennen, was ich meine. Das Programm hat scheinbar erkannt, dass mit Blitz fotografiert wurde und wollte rote Augen entfernen. Auf dem Bild waren aber gar keine roten Augen. Ich frage mich, ob ein rotes T-shirt auch schwarz geworden wäre. Um sowas zu vermeiden, muss man wohl die automatische Bildbearbeitung ausstellen. Man kann aber auch einstellen, dass das Programm immer nachfragt, wenn es etwas ändern will. Denn an sich würde ich es ganz praktisch finden, wenn es rote Augen erkennt und bearbeitet.
Trotz der entdeckten Mängel finde ich das Fotobuch sehr schön! Ich denke, ich werde jetzt öfter mal so ein Fotobuch gestalten. Mir sind auch schon ein paar Sachen aufgefallen, die ich beim nächsten Buch besser machen könnte, z. B. die Fotos am Rand gleichmäßiger ausrichten. Dafür könnte aber auch eine Funtion in der Software eingebaut werden. Man kann zwar ein Raster dazuschalten, das etwas Hilfe beim Ausrichten verschafft, aber das ist nicht so optimal. Man kann die Größe der Rasterkästchen z.B. nicht ändern und die Bilder auch nur bis an einen Kästchenrand oder an die Mitte des Kästchens verschieben.  (Wenn das Kästchen jetzt also z.B. 6mm breit wäre, kann man das Bild nur um 3mm verschieben, nicht aber um 1 oder 2 mm. Und manchmal können ein paar Milimeter schon etwas ausmachen.) Wenn man die Bilder per Knopfdruck gleichmäßig am Rand ausrichten könnte, muss man nicht so viele einzelne Bilder verschieben.

Falls ihr jetzt auch Lust bekommen habt, könnt ihr euch auf der CEWE Homepage ja mal ein bisschen umschauen. Es würde mich auch interessieren, was ihr für Ideen für Fotobücher habt oder was ihr schon für Erfahrungen mit CEWE gesammelt habt. Seid ihr zufrieden mit der Software und dem Endergebnis oder hattet ihr auch Mängel an eurem Fotobuch?
Ich bin mit der Software und meinem erstellten Fotobuch wie schon gesagt ganz zufrieden. Normalerweise müsste man ja mal eine andere Software testen, um einen Vergleich zu haben, aber da Cewe ja Testsieger ist, werde ich wohl auch weiterhin mit der Cewe-Software arbeiten.

So, und jetzt bin ich mal gespannt, was die anderen für Augen machen, wenn die mein superschickes Fotobuch sehen! 😀

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Ein Kommentar

Eingeordnet unter Allgemein, Produkttests, trnd

Eine Antwort zu “Das CEWE Fotobuch ist da!

  1. Aska

    Hey das mit dem Pixum und CEWE wusste ich auch noch nicht. Danke für den Focuslink! Ich teste gerne immer mal ein bisschen rum mit Photobüchern *grins* Stoff hab ich ja genug…

    Das die Software den Augen dann ein MakeUp verpasst (auch wenns klein ist nur) ist aber definitiv ein Mangelpunkt 😦 Ich hatte die noch nie angestellt, da ich ja scrape und die Bilder da nunmal schon bearbeitet sind. Mich hats nur geärgert das bei der Funktion „Bild als Hintergrund verwenden“ nicht angezeigt wurd, das in der Mitte ein Teil abgeschnitten wird. So fehlt von Jenny einmal der Kopf und von Seppel einmal das halbe Gesicht! Das ist durchaus verbesserungswürdig und habe ich so noch nie erlebt (ist auch als Kritik an TRND weitergegeben). In Zukunft werd ich einfach besser aufpassen und keine wichtigen Körper bzw. Textstellen in der Mitte anordnen.

    Und danke auch für deinen Kommentar auf meinen Blog 🙂

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